Abendlinie wird ausgeweitet – Junge Union setzt sich mit Vorstoß durch!

Am vergangenen Mittwoch beschloss der Werksenat auf Initiative der Jungen Union Landshut-Stadt (JU) eine Verlängerung der Busfahrzeiten am Wochenende. Vorausgegangen war dem Beschluss ein Vorstoß der Jungen Union Landshut zur Ausweitung der Abendlinie, die der prekären Beförderungssituation in den frühen Morgenstunden entgegenwirken soll. Zu diesem Zweck führte die JU eine Online-Umfrage mit mehr als 500 Teilnehmer durch, die von den Stadtwerken Landshut aufgenommen wurde und zum jetzigen Beschluss beitrug.

 

Die Ausweitung betrifft probeweise ab 01. Oktober die Linie 103 Richtung Auloh. Fortan werden Busse auf der Linie 103 am Freitag und am Samstags bis 05:00 Uhr morgens die Nachtschwärmer sicher befördern. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Landshut-Stadt Ludwig Schnur gibt sich über diese Entscheidung sichtlich zufrieden: „Der einstimmige Beschluss des Werksenats zur probeweisen Ausweitung der Abendlinie geht in die richtige Richtung. Wir haben uns damit als JU klar mit unserer Forderung durchgesetzt. Zu begrüßen ist vor allem, dass mit der Ausweitung der Linie 103 entlang der Studentenwohnheime auch eine Verbesserung für die Studentenschaft eintreten dürfte.“

 

Manuel Knott, der vor allem für die Erhebung und Auswertung der quantitativen Befragung zuständig war betont nochmals: „Wir haben Landshut dadurch auch für die mehr als 3000 Studenten wieder ein Stück weit attraktiver gemacht um auch übers Wochenende auf das Pendeln zu verzichten. Jetzt geht es uns darum, dass sich möglichst viele Nachbargemeinden dem Vorhaben anschließen, um auch nicht zuletzt die Linien 101, 102 und 108 in die neu geschaffene Abendlinie zu integrieren.“

 

Für Ludwig Schnur ist klar, dass das Ziel einer verbesserten Heimfahrt im ÖPNV auch mit dem Beschluss des Stadtrats noch nicht voll erreicht ist: „Nun muss geprüft werden, wie wieder mehr Taxen in den Morgenstunden zur Verfügung stehen können. Denn für eine optimale Versorgung mit Beförderungsmöglichkeiten müssen sich Busse und Taxen ergänzen.“