JU bei der Polizei: „Besetzung der offenen Stellen langfristig der beste Garant für Polizeipräsenz“

Zu einem Informationsaustausch über die Sicherheitslage in Landshut trafen sich kürzlich Vertreter der Jungen Union Landshut (JU) mit dem Leiter der Landshuter Polizeiinspektion Helmut Eibensteiner. Gesprächsschwerpunkt war dabei mitunter die Sicherheitslage am Bahnhof und in der Altstadt auf Höhe des Hauptwachgässchens. Polizeichef Helmut Eibensteiner unterstrich dabei, dass die Lage in den vergangen Monaten durch die erhöhte Polizeipräsenz deutlich verbessert werden konnte. Deutlich wurde hier auch, dass der Rahmen für eine öffentliche Videoüberwachung – unabhängig von Maßnahmen der Bahn auf ihrem privaten Gelände – noch nicht gegeben sei. Denn nicht jedes pubertär auffällige oder für Passanten persönlich unangenehme Verhalten rechtfertigt eine öffentliche Videoüberwachung, sofern keine Straftaten begangen werden.

Der Vorsitzende der Schüler Union Johannes Alfery merkt an: „Auch wenn es nicht oft zu Straftaten kommt, fühlen sich viele Bürger beim Gang durch die Altstadt auf Höhe McDonalds unwohl.“

 

Auch die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf die Stadt Landshut und die Sicherheitslage vor Ort wurden thematisiert. Während viele anwesende JU-Mitglieder die eigene Wahrnehmung von einer höheren Anzahl anrückender Einsatzkräfte bei Vorfällen im Umkreis von Flüchtlingsunterkünften schilderten, konnte Inspektionsleiter Helmut Eibensteiner diesen Eindruck so nicht bestätigen.

 

Angesprochen wurde ebenfalls der Personalmangel bei der Landshuter Polizei, der durch durch weitere Aufgaben wie die Vorführungen von Strafgefangenen vor Gericht verschärft wird. Helmut Eibensteiner wusste zwar von Verbesserungen in der Besetzung der Landshuter Inspektion zu berichten, der Sollzustand sei aber noch lange nicht erreicht. Der Vorsitzender der Jungen Union Landshut, Ludwig Schnur, erklärte dazu: „Nur die schnellstmögliche Besetzung der offenen Planstellen ist auch ein langfristiger Garant für eine hohe Polizeipräsenz in der Stadt. In Landshut klafft hier leider noch eine der größten Personallücken in Bayern. Das muss schnellsten korrigiert werden. Dass trotz der Unterbesetzung die Landshuter Polizei derart gute Arbeit leistet und für wahrnehmbare Sicherheit in unserer Stadt sorgt, ist bemerkenswert. Wir können der Landshuter Polizei für ihre großartige und nicht immer einfache Arbeit nur danken.“

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