Wolfgang Bosbach bei der Jungen Union Landshut

Wolfgang Bosbach, bekannt für eine deutliche Aussprache seiner Überzeugungen, war vergangene Woche auf Einladung der Jungen Union zu Gast in Landshut. Mehr als 250 Zuhörer hatten sich schon zum Teil weit vor Veranstaltungsbeginn eingefunden, um Wolfgang Bosbach erleben zu können. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Landshut, Ludwig Schnur, freute sich, dass er einen der bekanntesten Vertreter der klaren politischen Kante gewinnen konnte und würdigte Bosbach in seinem Grußwort denn auch als das „innenpolitische Gesicht in Deutschland“.

Wer in der Politik seine ehrlich Meinung äußert, der braucht zuweilen ein schnelles Pferd.

Bosbach machte seinem Namen und seinem Ruf alle Ehre – und schaffte es, seine Zuhörer über eine Stunde mitzunehmen und zu begeistern. Ob bei der Beibehaltung der Grenzkontrollen oder bei seiner Distanzierung vom Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“, Wolfgang Bosbach sprach so deutlich, wie sich das wohl viele Gäste häufiger im Berliner Politikbetrieb wünschen würden. „Aber wer in der Politik seine ehrlich Meinung äußert, der braucht zuweilen ein schnelles Pferd“, wusste Wolfgang Bosbach aus seiner längjährigen politischen Erfahrung zu berichten.

Die Gretchenfrage für Wolfgang Bosbach kam nach seiner Rede in der Diskussionsrunde aus dem Publikum – nämlich wie es um sein Verhältnis zur Kanzlerin bestellt sei. Eine klare Aussage lies Wolfgang Bosbach auch hier nicht vermissen: Er schätze zwar ihre Disziplin und ihren Fleiß, aber am Ende ist das doch eine „Liebe ohne Leidenschaft“

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