Leserbrief: Die politische Ohrfeige von SPD, Grüne, LM und FDP gegenüber der Landshuter Bevölkerung

Leserbrief unseres JU-Kreisvorsitzenden Ludwig Schnur zum Artikel „Weg ist frei für Bebauung der Ochsenau“ von Pfingsten 2018 und zu den entsprechenden Leserbriefen v. 23.05.2018

Je länger man die derzeitige Agitation von SPD, Grünen, Landshuter Mitte und FDP zur Bebauung der Ochsenau im Einheimischenmodell betrachtet, umso größer kann beim externen Betrachter nur die Verwunderung darüber werden. Einen der Höhepunkte bildete dabei eine Stadträtin der Grünen, die in einem Leserbrief am Mittwoch der CSU Ahnungslosigkeit in Sachen Wohnbau vorwarf. Gleichzeitig schämte sich diese Stadträtin aber nicht, festzustellen, dass die Grünen bis heute noch nicht wissen, ob die Ochsenau bebaut werden und wie daher mit einer der größten Entwicklungsflächen der Stadt umgegangen werden soll. Anders als die Grünen haben aber CSU und Junge Liste ein Konzept auf den Weg gebracht, wie ein Teil des Drucks auf den Wohnungsmarkt wirkungsvoll bekämpft werden kann: mit einem Einheimischenmodell, das Vergünstigungen auf Grundstücke für Familien, Ehrenamtliche und diejenigen, die in Landshut aufgewachsen sind und nun selbst hier einen Hausstand gründen wollen, gewährt. 

Der unbegründete Angriff auf die CSU bettet sich in dieser Frage aber gut in eine hilflose Kampagne von SPD, Grünen, Landshuter Mitte und FDP ein, deren einziges Ziel ist, ihr eigenes unverständliches Abstimmungsverhalten gegen das Einheimischenmodell von CSU und Junger Liste zu rechtfertigen. Auffällig wird dabei, dass den Vertreter von SPD, Grünen, FDP und LM offensichtlich selbst die Argumente ausgehen, warum sie im Stadtrat gegen das Einheimischenmodell gestimmt haben. Denn wiederholt wurde von Grünen, SPD und LM behauptet, das Einheimischenmodell diene nur denen, die sich ein Einfamilienhaus leisten können. Doch das ist schlicht falsch: natürlich kann im Rahmen des Einheimischenmodells auch der Geschosswohnungsbau in Form von Eigentumswohnungen begünstigt werden, es erschöpft sich mitnichten in Bau von Einfamilienhäusern. Eine derartige Verdrehung der Faktenlage ist zwar traurig, aber offenkundig die letzte Hoffnung von SPD, LM und Co., um zu verschleiern, was ihr Abstimmungsverhalten tatsächlich war: Eine politische Ohrfeige für alle Landshuter, die in dieser Stadt arbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren.

Denn das Einheimischenmodell ist die politische Zusage von CSU und Junger Liste, dass Verwurzelung in der Stadt und gesellschaftliches Engagement auch jenseits von Sonntagsreden gewürdigt werden. Es ist auch die Zusage: Wer hier aufgewachsen ist, soll auch in Zukunft hier leben können, einen eigenen Hausstand gründen können und seine Kinder hier großziehen können. Es ist eine Würdigung des täglichen Einsatzes der Landshuter, die an ihrem Arbeitsplatz und mit ihrem Ehrenamt zum Erfolg dieser Stadt beitragen. Mit Ihrer Ablehnung und dem Kampf gegen das Einheimischenmodell verweigern sich dieser Würdigung aber gerade SPD, Grüne, Landshuter Mitte und FDP. Dabei verkennen Sie auch, dass der Erfolg der Stadt Landshut nicht aus den Parteizentralen von SPD, Grünen und Co. kommt, sondern durch die arbeitenden Bevölkerung in dieser Stadt. Die Gegner verweigern dabei allen Landshutern, die mit ihrer Arbeit hiesige Unternehmen in der Region groß gemacht haben, die mit Ihrem Einkommen in Landshut seit Jahren die Kaufkraft stützen oder mit Ihrem Ehrenamt die Stadtgesellschaft am Leben erhalten, ihre Unterstützung auf dem durch Zuzügler angespannten Landshuter Wohnungsmarkt. 

Am Ende wird daher eines ganz offensichtlich: Das Abstimmungsverhalten von SPD, Grüne, FDP und auch Landshuter Mitte eint in der Frage des Einheimischenmodells vor allem eines: eine unverständliche Feindseligkeit gegenüber der Landshuter Bevölkerung. Gott sei Dank ist das bei den Befürwortern von CSU, Junger Liste, BfL und Freien Wählern noch anders.